Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT kann im Arbeitsalltag eine große Hilfe sein – von der schnellen Erstellung von Textbausteinen über Unterstützung bei der Recherche bis hin zu Ideen für die Kundenkommunikation. Damit die Antworten jedoch wirklich nützlich und präzise sind, kommt es entscheidend auf die richtige Formulierung der Eingaben an. Diesen Vorgang nennt man Prompting.
Künstliche Intelligenz kann nur so gut arbeiten, wie die Anweisungen, die sie erhält – und genau hier setzt Prompt Engineering an. Es beschreibt die Fähigkeit, klare, strukturierte und kontextbezogene Eingaben zu formulieren, damit Systeme wie ChatGPT relevante und im Arbeitsalltag nutzbare Ergebnisse liefern. Präzise Prompts mit konkreten Aufgaben, Zielgruppenangaben und gewünschten Zielen erhöhen die Qualität der Antworten erheblich. Gleichzeitig birgt unbedachtes Prompting Risiken: ungenaue Eingaben können zu fehlerhaften Inhalten führen, die Weitergabe sensibler Daten zu Datenschutzproblemen. Da KI-Modelle zudem nicht unfehlbar sind und auch falsche Fakten („Halluzinationen“) erzeugen können, ist ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang unerlässlich.