Das Darknet ist ein Teil des Internets, der nicht über herkömmliche Suchmaschinen zugänglich ist und besondere Software wie z. B. den Tor-Browser benötigt, um darauf zuzugreifen.
Das Darknet ist nicht automatisch illegal. Es wurde ursprünglich geschaffen, um anonymen und zensurfreien Austausch zu ermöglichen – z. B. für Journalisten, Aktivisten oder Menschen in repressiven Staaten.
Allerdings wird das Darknet auch genutzt für kriminelle Aktivitäten, darunter:
Handel mit gestohlenen Daten, Malware, Waffen oder Drogen
Angebot von Hacking-Dienstleistungen
Austausch über Sicherheitslücken, z. B. „Zero-Day Exploits“
Direkt meist nicht – aber indirekt kann es eine Rolle spielen, z. B.:
Wenn gestohlene Zugangsdaten oder Kundendaten eines Unternehmens im Darknet auftauchen
Wenn Cyberkriminelle über das Darknet Ransomware-Tools beziehen, mit denen sie dann KMU angreifen
Wenn IT-Sicherheitsfirmen das Darknet durchleuchten, um Frühwarnungen für mögliche Angriffe zu liefern
Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden
Regelmäßige Darknet-Monitoring-Dienste nutzen, um Datenlecks früh zu erkennen
Mitarbeitende sensibilisieren für Phishing, Credential Theft und Social Engineering
Sicherheitsupdates konsequent einspielen
Das Darknet ist kein mystischer Ort, aber es spielt eine zentrale Rolle im Cybercrime. Unternehmen sollten nicht hineingehen – aber wissen, dass dort über sie gesprochen werden könnte.